Willkommenscamp

Nachdem wir noch einen Tag „Verschnaufpause“ in La Paz hatten, ging es dann am 6. September für alle ICYYE Bolivia (die bolivianische Partnerorganisation des ICJAs) Freiwilligen weiter nach Coroico in den bolivianischen Yungas. Da Coroico auf nur mehr etwa 1700m Höhe liegt, veränderte sich die Landschaft innerhalb unserer dreistündigen Fahrt enorm. Nach der braunen, kahlen und dichtbesiedelten Felswandkulisse von La Paz, befanden wir uns alsbald in mitten von dichtem Grün. Die ersten 2 Stunden fuhren wir noch eine neue, gepflasterte und vor allem zweispurige Umgehungsstraße entlang, doch auf Grund von Straßenarbeiten hieß es für die letzte Stunde dann: Camino de la Muerte. Für alle, die diese Straße nicht kennen: Eine ungepflasterte, einspurige Straße, die sich in vielen Serpentinen über steile Berghänge windet, zumeist ohne Leitplanken … Somit war das Geschrei groß, wenn uns von Zeit zu Zeit ein anderes Auto entgegen kam. Nur ich habe es irgendwann tatsächlich geschafft einzuschlafen, weil ich einfach noch so fertig von der langen Anreise und den vielen neuen Eindrücken war!

UmgehungsstrasseAnreise

camino de la muerte

Nun ja, jedenfalls haben wir den Camino de la Muerte überlebt und sind heile und lebendig in unserem Camp angekommen. Und dieses war wirklich großartig. Ich hänge ein paar Fotos an, damit Ihr einen Eindruck davon bekommt. Man kam sich ein bisschen vor, wie in einem Dschungel-Paradies. Vor allem war es auch schön warm, im Vergleich zum, gerade in den ersten Tagen doch recht kalten La Paz.

Hier verbrachten wir dann 5 tolle Tage. Wir waren eine super Truppe- der Großteil aus Deutschland, aber auch Freiwillige aus Japan, Schweden, der Schweiz etc. und natürlich unsere bolivianischen Teamer und Spanischlehrer. Jeden Tag hatten wir Spanisch Unterricht, haben mehr über Bolivien erfahren, uns gegenseitig unsere Heimatländer vorgestellt, einen Ausflug zu einem Wasserfall gemacht, unglaublich viel zu essen bekommen (!!!), eine fiesta gefeiert und und und… Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß!

Camp Ausblick vom Camp

Wasserfall Tiere Ausblick Pflanzen Pool

Selbst als ich dann für 2 Tage krank im Bett lag- ja, das viele und neue Essen und die extremen Höhenunterschiede haben auch meinem Magen nicht ganz so gut gefallen- war mir nie langweilig. Ich war immer in guter Gesellschaft und wurde betüddelt ohne Ende…und mit guter Gesellschaft meine ich jetzt nicht das Klo!😀

Am 10. September ging es dann wieder zurück nach La Paz (diesmal jedoch nicht auf dem Camino de la Muerte, die Straßenarbeiten waren wohl erledigt) und am 12. September dann für alle „Nicht-La Pazler“ weiter nach Cochabamba, Santa Cruz oder Sucre. Somit sind wir nun noch eine Gruppe von insgesamt 9 ICYE Freiwilligen in La Paz.

Truppe

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